Deutschlands Chancen mit der Neuen Seidenstraße

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Was bedeutet Chinas Megaprojekt der „Neuen Seidenstraße“ für Deutschland? Dies wird in der Dokumentation der internationalen Konferenz des Schiller-Instituts am 21. Oktober 2016 im Haus der Technik, Essen ausführlich dargestellt.

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Beschreibung

• Vorwort: Deutschlands Zukunft liegt in der Neuen Seidenstraße — von Helga Zepp-LaRouche
• Deutschlands Potential beim Ausbau der Weltlandbrücke — von Helga Zepp-LaRouche
• Gemeinsamer Aufbau der Seidenstraße zur Wiederbelebung der Weltwirtschaft — von Botschafts-Geschäftsträger Zhang Junhui
• Das Potential für den deutschen Mittelstand bei der Zusammenarbeit mit der Neuen Seidenstraße — von Prof. Shi Ze
• Global orientierte Innovation in Deutschland – mit China? — von Prof. Reinhart Poprawe
• Die deutsche Energiewende und die moderne Seidenstraße — von Prof. Dieter Ameling
• Diskussion: „Die Seidenstraßen-Initiative ist ein Rezept für die Zukunft“
• Unsere gemeinsame Mission: dem Prinzip der Neuen Seidenstraße anschließen — von Jacques Cheminade
• Die Bedeutung der Neuen Seidenstraße für Äthiopien und Afrika — von Generalkonsul Mehreteab Mulugeta Haile
• Entwicklung des MAGLEV in Deutschland und seine Verwirklichung in Shanghai — von Prof. Reinhold Meisinger
• Die Perspektive des Westerwald-Taunus-Tunnels — von Willi Pusch
• Diskussion: „Die Menschheit von der Zukunft her definieren“
• Deutsch-Französische Erklärung: Baut den eurasischen Friedenszug!
• Konferenz in Lyon: „De Gaulle hätte bei der Neuen Seidenstraße mitgemacht!“

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Europa muß die Chancen der Neuen Seidenstraße ergreifen! Die 2013 vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping angestoßene Initiative der Neuen Seidenstraße bietet Europa enorme Chancen, seine Existenzkrisen zu überwinden und sich der Entwicklungsdynamik in Asien und der Mehrheit der Entwicklungsländer anzuschließen. Bisher wird dieses Potential in der transatlantischen Welt nicht genügend erkannt, die strategischen Neukonstellationen werden in den Medien eher als Bedrohung dargestellt. Deshalb veranstaltete das Schiller-Institut Konferenzen über die Neue Seidenstraße in zwei wichtigen europäischen Städten: im französischen Lyon, dem historischen Endpunkt der alten Seidenstraße und heute auch des ersten Güterzuges von Wuhan auf der „Eisernen Seidenstraße“, und in Deutschland in Essen im Ruhrgebiet, nahe bei Duisburg, dem ersten Haltepunkt dieser eurasischen Bahnstrecke und der größte Binnenhafen Europas. Zur Konferenz des Schiller-Instituts sprach der Gesandte der chinesischen Botschaft in Berlin, Herr Zhang Junhui, über den Fortschritt der Neuen Seidenstraße und über den Wunsch der chinesischen Regierung, dabei enger mit Deutschland zusammenzuarbeiten. Helga Zepp-LaRouche, Vorsitzende des Schiller-Instituts, sagte, die Neue Seidenstraße sei das größte Industrie- und Infrastrukturprogramm der Geschichte. Prof. Shi Ze vom Chinesischen Institut für Internationale Studien betonte, die Beteiligung an der Neuen Seidenstraße stehe allen Ländern offen. Über die Bedeutung von Chinas Programm „Gürtel und Straße“ für Afrika sprach der äthiopische Generalkonsul in Frankfurt/M., Mehreteab Mulugeta Haile. Jacques Cheminade, Präsidentschaftskandidat in Frankreich, erinnerte daran, daß bereits ein vordringliches Projekt auf dem Tisch liegt, zu dessen Finanzierung und Verwirklichung Europa und China viel beitragen können, nämlich die Wiederauffüllung des Tschadsees. Die beste Methode dafür sei das Transaqua-Projekt zur Umleitung eines kleineren Teils des Wassers im Kongobecken in den Tschadsee. Prof. Reinhart Poprawe, Direktor des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik an der RWTH Aachen und Ehrenprofessor der Tsinghua-Universität in Beijing, sagte, China sei heute nicht mehr der Hauptproduzent von Billigwaren für die Welt, sondern mache sehr schnelle Fortschritte in verschiedenen Pionierbereichen der Forschung, wo es Deutschland, Japan und die USA eingeholt hat. Prof. Dieter Ameling, ehemaliger Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, der etliche hohe Positionen in der deutschen Stahlindustrie innehatte, beschrieb die Perspektive einer engen Zusammenarbeit zwischen der Eisen- und Stahlindustrie in Deutschland und China, das inzwischen der größte Stahlerzeuger geworden ist. Prof. Reinhold Meisinger von der Technischen Hochschule Nürnberg, seit vielen Jahren auch an der Tongji-Universität in Shanghai tätig ist, berichtete ausführlich über die revolutionäre Magnetbahntechnik des Transrapid, die zwar in Deutschland entwickelt wurde, bisher aber nur in Shanghai kommerziell genutzt wird. Willy Pusch berichtete von dem Projekt der von ihm vertretenen „Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V.“ für einen Güterbahntunnel zur Umgehung des Mittelrheintals, eines wesentlichen Teils der Bahnstrecke Rotterdam-Genua. In dieser Dokumentation präsentieren wir die Beiträge der Konferenz in Essen im Wortlaut.